Zucker und Arthrose

Ohne Frage, Zucker ist ein Teufelszeug! Es löst regelrecht die Knochen und Knorpel auf…. und hat natürlich noch viele andere ungesunde Nebenwirkungen.
Bei der süßen Versuchung greifen unsere Urprogramme und sagen: „Ja, iss dich satt (nein voll) an den Kalorien, denn wer weiß, wann wir das nächste Mal so viel Energie auf einmal bekommen!“

Klar, wenn man bedenkt, dass dieses Programm angelegt wurde, als noch Obst die süße Völlerei war und sonst das Essen knapp oder immer mit Anstrengung verbunden war.
Wir leben aktuell aber weder kurz vor einer Eiszeit (obwohl wer weiß), noch müssen wir uns für unser Essen anstrengen. Wir leben in Fülle und das zeigt sich auch oft an den „wohlgeformten“ Körpern.

Zu dieser Fülle kommt hinzu, dass unser aktuellen Zucker-Konsum nicht mehr nur aus Obst besteht, sondern aus einer Vielzahl von raffinierten und industriell verarbeiteten Produkten, die weit entfernt sind von GESUND.

Das Zucker und Weißmehl ungesund sind, hat sich wohl schon herum gesprochen, aber was ist das Problem?
Es ist die Leere, die in diesem Zuckerrausch versteckt ist und zugleich leidet der Körper unter den Stoffwechselabfällen des Industriefoods.

In Urzeiten kam der Zuckerschock noch mit vielen wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die einerseits das System allgemein gestärkt haben und zugleich keine Belastung für den Körper dargestellt haben. UND diese Fülle gab es ja nicht wöchentlich oder sogar täglich!!!

Was hat Zucker mit Arthrose zu tun?

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LEERE Energie

Die Liste ist lang von den alltäglichen Mahlzeiten mit leeren Kohlenhydraten:

  • Weißmehl steht ganz oben mit seinen Semmeln, Brezen, Kuchen, weichem Brot, „Möchtegern“-Vollkornbrot und Nudeln
  • darauf folgt der weiße Reis
  • und dazu kommt natürlich der Zucker (auch Milchzucker, Zucker im Cafe, in Süßigkeiten oder in süßen Getränken … usw.)

Warum snudelnind diese Lebensmittel „LEER“?
Sie geben uns kurzfristig Energie, jedoch ziehen sie uns in eine Art Zuckerstrudel hinunter, welches uns müde, schlapp und evtl. auch krank macht. Die einfachen Kohlenhydratketten sind schnell gespalten und aufgenommen, wodurch uns die Energie sofort zur Verfügung steht und zwar im Übermaß.
Bei der Mahlzeit steigt neben unserem Blutzuckerspiegel auch der Insulinspiegel, welcher den Blutzucker reguliert und sozusagen abbaut. Essen wir die oben genannten Kohlenhydrate, so steigt der Blutzuckerspiegel sehr stark und schnell an, gleichzeitig wird entsprechend viel Insulin ausgeschüttet. Durch die kurzen Ketten der Kohlenhydrate ist der Zuckerspiegel schnell unter dem normalen Niveau und das Insulin ist weiterhin im Blut vorhanden, welches nun „ins leere“ schaut. Hier entsteht unser Heißhunger! Meist haben wir nach ca. 2 Stunden wieder Hunger und das ganze Spiel geht von vorne los, denn die Gummibären, Schokolade, Kekse oder der Cafe au Lait sind schnell zur Hand und stillen unseren „Hunger“.

BlutzuckerkurveBei Vollkornprodukten oder Gemüse sieht dies anders aus:

Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an und gleichzeitig wird Insulin ausgeschüttet. Der Aufnahmeprozess verläuft in einer langen Kurve und bietet über ein paar Stunden eine kontinuierliche Energieversorgung ohne ein zu starkes absinken des Blutzuckers.

Dieser gleichmäßige Blutzuckerverlauf hat nicht nur Auswirkung auf unseren Hunger, sondern auch auf den gesamten Gesundheitszustand des Körpers.

Mein Aufruf an die Welt heute: Trennen Sie sich 10 Tage von Zucker, Süßigkeiten, Alkohol, Kuchen, etc. und halbieren Sie Ihre Mengen an Brot, Semmeln, Nudeln, Kartoffeln und Reis, stellen dafür auf mehr Gemüse um. 10 Tage ist doch zu schaffen! Oder?