Muskelkater vorbeugen / begegnen

Muskelkater ist wie nach einer langen Nacht mit zuviel Alkohol der Kater nach zuviel intensivem Sport! Doch ist das jetzt gut oder schlecht? Wann ist es wirklich zu viel und wann schade ich tatsächlich meinem Körper.

Grundsätzlich finde ich Muskelkater nichts schlimmes und ist auch MAL sehr gut, denn dann spürt man mal wieder alles so richtig und steckt neue Grenzen.

Wer im Sport weiter kommen will, sich gerne kleine oder große Ziele steckt oder sein Body in Form bringen will, MUSS sich herausfordern. Wir müssen, um zu wachsen, einen Reiz setzten, der unseren Körper anspornt besser zu werden. Ob das in Form von mehr ausdauernden Muskeln ist, mehr Flexibilität oder mehr Muskelmasse. Wir setzen einen Reiz durch Anstrengung und überschreiten ein klein wenig die vorhandene Grenze.

Im Muskel werden dadurch kleine Mikrosrisse provoziert (das ist nicht schlimm, das macht uns besser und stärker), wobei Abfallprodukte entstehen und auf dem Weg der Anstrengung wird Laktat (Milchsäure) ausgeschüttet. Diese Säure, mit dem Zellabfall wird erstmal im umliegenden Gewebe geparkt, denn die Ausscheidung und Entgiftungsorgane laufen meist eh schon auf Hochtouren.

Also Grundsätzlich nicht wirklich schlimm, ABER wenn Du eigentlich IMMER und sehr LANGE Muskelkater bekommst, ist das Puffersystem (Dein Gewebe) schon überlastet und voll. z.B durch andere Säuren und „Sünden“ aus Ernährung, Stress, Überlastung, Übertraining oder anderen Giftstoffen im Alltag.
Hier gilt es dem Körper die Chance auf wirkungsvolle Entgiftung und REINIGUNG zu geben.

Das permanente Bedürfnis des Körper Nach Reinigung

Es entstehen täglich Stoffwechselabfälle, die entsorgt werden müssen… also ein täglicher Prozess des Hausputzes! Doch wir haben verlernt unseren Körper in dieser Reinigung zu unterstützen UND hindern ihn teilweise sogar AKTIV daran!

Kommt nun intensiver Sport hinzu, vielleicht aus gut gemeinten Gründen für Gesundheit, Fitness oder Figur, bringen wir unseren Körper damit in echte Bedrängnis. Das Gewebe übersäuert und der Muskelkater hält sich teilweise heftig über Tage.

Was TUN?

um Muskelkater zu vermeiden bzw. zu mindern

Grundlegendes:

  1. Sorge für stetige Reinigung und stäke Deine Entgiftungsprozesse.
    Hierzu gehören regelmäßige Detox-Kuren, Stärkung der Entgiftungsorgane über zB. pflanzliche Heilmittel und Maßnahmen wie basische Bäder.
  2. Vermeide zusätzliche Giftbelastung oder starke Säureverursacher
    z.B. Rauchen, Alkohol, Medikament (bitte mit dem Arzt abklären), hoch intensiver Sport, hoher Konsum von: Fleisch, Zucker, Milchprodukten, Weißmehl, Kaffe
  3. Lass Dein Training professionell auf Dich abstimmen
    Ist das was Du tust, wirklich gut für Dich? Welches Ziel verfolgst Du und ist dies der optimale Weg? Ein professioneller Trainings- und Gesundheitsexperte kann Dir hier helfen, den passenden Weg zu finden … damit Sport nicht mehr Schaden anrichtet, als man eigentlich vor hat!

Spezielles

  1. Stelle Deinem Körper IMMER die nötigen Mikronährstoffe in Fülle zur Verfügung.
    OPC – Antioxidanzien schützen die Zellen vor freien Radikalen, auch schon während der Belastung
  2. Mineralstoffe – Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium sind für einen Sportler unabdingbar und sorgen für Energiebereitstellung, halten den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht und stärken die Muskelfunktion.
  3. Trinke ausreichend Wasser
    Jeden Tag, nicht nur beim Training, sonder immer! Wasser gehört ebenfalls zum täglichen Bedarf für die Reinigung, denn wer will schon seine Organe und Muskeln mit verbrauchter alter Dreckbrühe „waschen“?

Um Muskelkater im Nachhinein zu versorgen bzw. zu begegnen

Meine 2 wirkungsvollsten Maßnahmen | MEIN persönlicher Tipp

  1. badisch Baden
    Hier befördert man über die Haut, direkt aus dem Gewebe die Säuren heraus und entlastet den Körper bei der Entgiftung/ Entsorgung!
    Der Muskelkater schwindet und die Regeneration geht wesentlich schneller voran!… so kann man auch schneller wieder Vollgas geben 😉
  2. Termoaktives Gel
    Das Gel kühlt oder wärmt, je nach dem was der Körper gerade braucht 🙂 ein verrücktes Zeug 😉 (Meine Lieblingsmarke: Ringana – Go)
    Mir rein natürlichen Inhaltsstoffen wird die Regeneration unterstützt und Verspannungen gelöst.
    TIPP: erst baden, dann eincremen… sonst feuert die Chili aus dem Gel doppelt so heiß im warmen Badewasser!

DU KANNST NOCH BESSER WERDEN

UND NOCH GESUNDER & EFFEKTIVER SPORT TREIBEN!

Willst Du mehr über den optimalen Treibstoff für Hobbysportler erfahren, welche Ernährung und welche Sportnahrung wirklich gesund und wirksam sind?

Willst mehr wissen über echt wirksame Regeneration nach der Aktivität, um schneller wieder fit zu sein und wirklich GUTES zu tun mit Deinem Sport?

Im Juni gibt es ein paar Mini- Workshop zu sportlichen Themen UND um Deine persönlichen Fragen zu beantworten!!!

SUPER

Online über ZOOM – mit Aufzeichnung, somit kannst Du den Workshop auch zu einem anderen Zeitpunk Nachhören … oder später nochmals anschauen!

Jeden Donnerstag um 8 Uhr – 1 Stunde mit Q&A

4. Juni – Hobbysport & der beste Treibstoff

11. Juni – Regeneration für Hobbyathleten

18. Juni – Gelenkschmerzen NEIN DANKE

25. Juni – TOP FIGUR, was wirkt wirklich?

Hier kannst Du Dich anmelden

Pro Mini-Workshop nehme ich 15€
ALLE im Paket: 50€ (dafür einfach eine Mail schreiben)

Ich freue mich, wenn ich dir Deine Fragen zum Thema beantworten kann und gesunden Power- Input für Dein Training geben kann.

Sport & Fitness sollen uns besser machen, gesund halten und volle Power entfalten!!!

Bis bald im Workshop
Landi 🤸🏼

Die Arthrose Lüge

Arthrose ist ein Thema was nicht erst ab einem gewissen Alter eine Rolle spielt, sondern leider mittlerweile auch schon sehr früh! Der Körper und seine Strukturen scheinen durch die alltäglichen Belastungen bei einigen schneller bei anderen langsamer zu verschleißen! 
Die Frage ist allerdings: Wir sind doch ein lebendiges Wesen, welches ständig neue Zellen bildet, neues lernen kann und auch eine Wunde heilen kann…. Warum sollte dann unser Körper nicht in der Lage sein, auch die Abnutzung zu heilen???

DOCH DER KÖRPER KANN ARTHROSE HEILEN !

Die Gelenkserkrankung Nr. 1 ist ab 50 oder 60 Jahren ja eine gaaaanz normale Erscheinung und klar, dass dieser Verschleiß auch Schmerzen verursacht! ODER??? 
Auch sind viele der Meinung, dass es genetisch ist, bestimmte Berufe Arthrose hervorruft oder es bei extremen Sportarten dazu gehört!!!

Gleichzeitig bietet die Medizin nur wenig hilfreiches an. Schmerzmittel, neuen Knorpel oder Spritzen für den Aufbau…. aber eigentlich haben sie nichts wirklich wirksames in der Hand, außer der Aussage: „Damit werden sie nun leben müssen!“ 
Super für die Pharma-Industrie und schlecht für den Menschen, der Jahre lang unter Schmerzen leidet.

Schluss damit!

Wie entsteht Arthrose denn wirklich?

1. Die Genetik spielt hier nur zu ca. 3% eine Rolle, also können wir unsere Eltern nicht für diese Situation verantwortlich machen.

2. Berufe oder Sportarten, die den Verschleiß besonders vorantreiben gibt es eigentlich nicht. Es gibt nur Fehlbelastungen, Überlastungen und zu geringe Ausgleichsbewegung von z.B. einseitiger Haltung oder Belastung!

3. Auch das Alter können wir nicht dafür verantwortlich machen, denn unser Körper wäre für 120 Jahr konzipiert und hat die Fähigkeit sich täglich neu zu bilden, zu regenerieren und zu reagieren auf Reize/ Einflüsse… Wir formen uns quasi selbst! Nicht nur auf die Körperform bezogen, sondern auch in Bezug auf unser strukturelles Innenleben… die Verkürzungen, Verklebungen und Verhärtungen!

Also, wie entsteht nun die Arthrose? 
Der Verschleiß und Abrieb in unseren Gelenken entsteht durch z.B. ein Ungleichgewicht der Zugspannung in den Muskeln und Faszien, wodurch eine Gelenksfläche auf einer Seite mehr Druck bekommst, als auf der anderen. 
Dieser permanente Druck sorgt dafür, dass der Knorpel zwischen den beiden Gelenksflächen nicht mehr optimal versorgt wird. 

Weiterlesen „Die Arthrose Lüge“

Jeden Tag eine Hürde springen

Das Leben läuft manchmal so dahin und der Alltag überwältigt das Abendteuer, das kribbeln im Bauch oder die Leidenschaft für viele Dinge. Es wird zäh wie Kaugummi und doch rinnt die Zeit viel zu schnell dahin. Man selbst und das Umfeld altert so schnell und nur vereinzelte verrückte Mitmenschen scheinen diesem Phänomen entgehen zu können!!! ABER WARUM?

Forderst Du Dich jeden Tag einmal heraus? Gehst Du einmal am Tag über eine Grenze?

Die meisten versuchen in der Komfortzone zu bleiben, schieben große Hürden vor sich her und bleiben lieber halbwegs zufrieden in dem bekannten, als neue „Gewässer“ zu erfahren.

Ungeahnte Kräfte stecken nämlich in jedem von uns, aber im Alltagstrott,  der Angst vor Veränderung oder dem nicht schaffen einer „Hürde“, stecken viele fest.

So bringst Du Körper und Geist auf Trab:

Die Aufgabe ist es, sich jeden Tag einmal über eine seiner Grenzen/ Begrenzungen/ körperlichen Leistungsniveau heraus zu bewegen. Das eine ist im geistigen, wo wir schwierigen Situtionen entgegen treten (ob in der Arbeit oder im Privaten), neue Herausforderungen angehen oder Dinge erledigen, die wir schon länger vor uns her schieben. (… warum auch immer.  Wenn wir es TUN, überwinden wir endlich diese Hürde es gemacht zu haben)
Die andere Seite ist das Körperliche, wo wir einmal am Tag uns physisch verausgaben. Ob es der Sprint zur Bahn ist, die Treppe hinauf springen im Haus, im Fitnessclub oder Zuhause mal völlig an eine Kraftgrenze gehen, mit dem Rad so schnell fahren, dass die Zunge auf dem Boden hängt…. egal was es ist und was auch deine Gesundheit und Fitness zulassen (Jeder hat ja seine persönliche Grenze an einem anderen Punkt)
Und im Bereich Ernährung gibt es meist auch einige Hürden und Denkmuster zu überspringen… Gewohnheiten, die uns daran hindern, die Figur zu bekommen, die wir gerne hätten oder die Fitness die wir gerne am ganzen Leib spüren würden.
Hier kann manchmal weniger mehr sein und die Überzeugung zu überspringen: „Davon werde ich doch nicht satt!“ oder „Das schmeckt mir nicht!“ wenn man es noch nie probiert hat … oder „Ich kann doch nicht nur den ganzen Abend Wasser trinken!“ …doch das kann man, wenn man WILL!

Wenn es Dich nicht fordert, wird es Dich nicht verändern!

Gerade wenn man etwas Verändern möchte am Körper, ob abnehmen oder besser nackt vor dem Spiegel zu stehen oder der neue Mr. Univers zu werden… egal was es ist… Du wirst über die Komfortzone hinaus gehen, um dieses Ziel zu erreichen…. Du wirst es TUN und dann kommt das Ergebnis.

Abwarten und jammern ist viel leichter und bequemer … macht dich träge, faul, unbeweglich, unzufrieden, schlecht gelaunt, dick, schlapp und ALT!

Also, hast Du Lust mitzumachen?  EINE HÜRDE AM TAG SPRINGEN
Gestern ist mir noch ein toller Spruch über den Weg gelaufen:

Vernünftig ist wie tot. Nur vorher.

In diesem Sinne, lasst uns mal aus der Komfortzone springen, verrückte Dinge tun und vielleicht ein Stück Abendteuer erleben. Ich freu mich über Kommentare oder News, welche Hürden Du so überspringst.

Leben wir los!

sportliche Grüße
Landi

 

PS: Ich habe eine BESTFORM Facebook Gruppe für Austausch und Ideen… sei dabei 🙂
BESTFORM Ladies    —     BESTFORM Man

 

NIKOLAUS WORKOUT

6 Übungen a 30 Sekunden und 2 Runden     JIPPPIIIII  Los gehts!

Los gehts am Nikolaustag packen wir dir Turnschuhe aus und verbrennen ein paar Kalorien. 🙂

schere

1. Scheren Sprünge – auf der Stelle springen mit den Beinen im Wechsel vor und zurück
Spannung im Bauch halten, aufrechte Haltung und die Arme gegenseitig mitführen

jumpfront pushup2. Push Up & Jump
1 Liegestütz, dann vor zu den Füßen springen und zurück springen und wieder 1 Liegestütz
Rumpfmuskeln anspannen und stabil halten (Option: mit Knie am Boden in die Liegestütz)

ausfallschritt

kick

3. Ausfallschritt & Kick
in beiden Kniegelenken ca. ein rechter Winkel, hoch und mit dem hinteren Bein nach vorne kicken und dabei mit der Hand auf der Gegenseite nach vorn greifen. dann umspringen auf die andere Seite (immer im Wechsel tief/kick/tief/Jump wechsel)

seitstütz

sitecrunch

4. Seitstütz mit Crunch

Oberkörper in einer geraden Linie mit den Beinen, oberes Bein heben, Arm strecken und seitlich Knie und Ellenogen zusammen ziehen

Row

5. Rudern (mit Terraband oder zB 2 Wasserkisten, Einkaufstaschen oder ähnlich schweren Dingen)

Beine beugen, Po leicht nach hinten absetzen und Oberkörper gerade halten. Spannung im Bauch
Ellenbogen ziehen nach hinten/ oben, dabei die Schultern tief halten

crunch6. Crunch mit Rotation
Im Sitzen beide Beine heben, unteren Rücken rund machen und Knie und Arme zusammen halten. Knie und Arme gekreuzt abwechselnd zu den Seiten führen

DIE 7 SÜNDEN – Teil 2

SÜNDE 4-7

  1. Schnell unterwegs im Stehen oder Gehen
  2. Keine oder zu kurze Pausen zwischen den Mahlzeiten
  3. “Bewegungsmuffel und Sesselpupser”
  4. Frühstücksmuffel und Abendessensparer
    Ohne Frühstück zur Arbeit oder am Abend auf das Essen verzichten, um Kalorien zu sparen, legen den Stoffwechsel lahm. Vielen reicht der Kaffee zum Frühstück, doch für den Körper bedeutet dies: statt den Körper hoch zufahren, umschalten auf „Sparmodus“. Denn wenn nicht regelmäßig Nährstoffe zugeführt werden, hat der Körper gelernt zu sparen und möglichst wenig Energie zu verbrennen. Auch wenn am Abend der Verdauungsstoffwechseln runter fährt, braucht der Körper etwas Nahrung um in der Nacht den gesunden Stoffwechsel am Laufen zu halten. (Übrigens kann der Körper in der Nacht sehr gut Fett verbrennen, wenn der Stoffwechsel aktiv gehalten wird.)
    –> Das Frühstück gibt körperliche Kraft und ein leistungsfähiges Gehirn. Auch eine kleine Mahlzeit ist besser als KEINE. Z.B ein Joghurt mit Obst, ein Vollkornbrot oder ein paar Scheiben Gurke mit Frischkäse, Streich oder ähnlichem Eiweiß
  5. Saft, Kaugummi & Co
    Viele brauchen immer einen Geschmack im Mund und so werden statt dem benötigten Wasser, Fruchtsäfte, Softdrinks und ähnliches getrunken. Säfte enthalten Fruchtzucker, der sich in diesen Mengen gerne auf die Hüften schlägt, zudem würde man wohl nie 10 Äpfel oder Orangen auf einmal essen. Softdrinks wie Cola, Eistee, Energiedrinks und mehr enthalten entweder Unmengen an Zucker oder mit dem großartigen Werbeversprechen von 0 Kalorien, künstliche Süßungsmittel die den Durst noch größer machen, den Hunger fördern und uns regelrecht abhängig machen und mästen. In Kaugummis sind meist auch Süßstoffe drin, abgesehen jedoch von diesem ungesunden Inhaltsstoff, verursacht das ständige Anregen der Rezeptoren in Mund und Magen einen permanent erhöhten Insulinspiegel (ob nun wirklich Zucker drin ist oder ein Ersatz), was eine verminderten Fettverbrennung als Folge hat und die Bauchspeicheldrüse auf Dauer überlastet und früh zum Diabetes mellitus führt.
    –> Ändern Sie Ihre Gewohnheiten und trinken viel Wasser zwischen den Mahlzeiten, halten damit 5 Stunde Pause und regulieren so Ihren Insulinspiegel sowie Fettstoffwechsel. ** Mundgeruch ist übrigens auch ein Zeichen von chronischer Stoffwechsel- Übersäuerung, was durch eine Entgiftung mit gesunder Ernährung sozusagen „weg gegessen wird.
  6. Sauerstoff- und Lichtmangel
    Wer den ganzen Tag im Drinnen arbeitet braucht dringend wieder frische Luft und ein paar Sonnenstrahlen. Ja, man kann auch bei Regen herausgehen und gerade im Winter geht man im Dunkeln zur Arbeit und kommt auch im Dunkeln wieder zurück, jedoch enthält die Luft auch im Dunkeln noch Sauerstoff. Schon ein paar Minuten, z.B. in der Mittagspause, im Licht (es muss nicht die pralle Sonne sein) genügen um die Haut zur Vitamin D Produktion anzuregen. (Vitamin D hilft beim Einbau von Calcium in die Knochen)
    –> Gehen Sie mindestens ein Mal am Tag hinaus. Spazieren, Laufen, Radfahren ….. usw. dabei Atmen Sie tief durch. Auch im Alltag können Sie kleine Müdigkeitsphasen mit einigen tiefen Atemzügen überwinden. Den ganzen Brustkorb mit Luft füllen und dabei den Mund wie beim Gähnen weit öffnen wirkt erfrischend für Gehirn, Organe und Muskeln. 
  7. Ich darf NICHT… Ich sollte KEINE … Ich muss…
    … sind die erfolgreichen Erfolgsverhinderer, denn nichts ist unmotivierender und unproduktiver wie die Worte: SOLL und MUSS. Diese Lasten, die wir uns damit selbst auferlegen, die uns bremsen, uns klein machen und immer mehr eingrenzen und schwächen, lenken unsere Konzentration und unsere Energie in eine völlig andere Richtung. Mit dem Wort NICHT oder KEINE fällt die Konzentration auf all das was  dahinter steht. keine  SCHOKOLADE, keinen KUCHEN, nicht FAUL sein, nicht ZWISCHENDURCH ESSEN … usw. 

    Damit verstärken wir: die Lust auf genau diese Dinge; den Frust auf das Verbot und das Abhängigkeitsgefühl. Anstatt sich bewusst auf das auszurichten, was mein Ziel ist und was meinem Körper und Wohlgefühl jetzt ehrlich gut tut.(Nichts gegen ab und zu mal ein Stück Kuchen, nichts gegen ab zu mal faul sein… – aber doch nicht immer! – und wie jeder weiß, Verbote reizen ja ganz besonders.) 

    –> In jedem Moment haben Sie die Möglichkeit neu zu entscheiden ohne dabei etwas zu müssen, DEN SIE HABEN DIE WAHL. Esse ich gesund oder greife ich zum Fastfood? Lege ich eine Zwischenmahlzeit ein oder gönne ich meinen Stoffwechsel etwas Ruhe?
    Lenken Sie Ihre Gedanke auf das Positive und freuen Sie sich über die vielen Möglichkeiten. Das Zauberwort was alles verändert heißt: ICH ENTSCHEIDE! Ich entscheide jetzt wähle ich den Apfel, statt dem Snickers. Ich entscheide jetzt kaue ich sehr gründlich und höre auf wenn ich satt bin. Ich entscheide jetzt wähle ich ein Glas Wasser, statt der 3. Tasse Kaffee….Ja, das ICH ENTSCHEIDE ermächtigt uns, zur eigenen Kraft und Stärke, es fördert das Selbstbewusstsein, die Selbstachtung und das Selbstvertrauen. Es schafft Klarheit und gibt Kraft, auch wenn mal Schwierigkeiten auftauchen, nicht gleich aufzugeben, sondern mich immer wieder neu auszurichten. Es ist eine Grundvoraussetzung, um meine Ziele sicher zu erreichen.

    Vergessen Sie dabei nicht auch sich selbst zu Loben und mit Freude stolz zu sein. Und das geht jederzeit auch ohne Schokolade, Chips und Wein!

„Ich freue mich mit jedem meiner Leser über kleine oder große Erfolgserlebnisse und wünsche damit  einen guten Start in die neue Woche, mit neuen Entscheidungsmöglichkeiten.“  🙂

Landi Wilke

* Texte in  Zusammenarbeit mit Heilpraktikerin, Mentalcoach & Buchautorin Ingrid Wilke. Vielen Dank dafür

Von Nudeln, Brot & Co.

Die meisten Grundnahrungsmittel und viele Genussmittel bestehen aus Mehl, Reis, Kartoffeln und Zucker, welche zur Kategorie Kohlenhydrate zählen.

Diese Kohlenhydrate liefern uns Energie. In Form von Nudeln, Brot, Backwaren, Pommes, Reisgerichten, Chips und vielem mehr stehen sie täglich auf dem Speiseplan.BrotIm Körper aufgenommen, werden die Kohlenhydrate umgewandelt in Glykogen (Speicherzucker) und in der Leber und Muskelzellen gespeichert. Bei vermehrtem Energiebedarf so wie Sport, werden diese Reserven verbrannt und bieten sozusagen unserem „Motor den Treibstoff“.

Bei einem Überangebot an Kohlenhydraten (und damit ein Überschuss an Energie) speichert der Körper die Energie in den Fettzellen, welche sich in größerer Ansammlung an Bauch, Gesäß, Oberschenkeln und Brust befinden. Auf diese Reserven kann der Körper in Notsituationen zugreifen.

Ausgewogene Energiebilanz

Im Grunde ist es ganz einfach: „Wird mehr Energie aufgenommen, als verbraucht, nimmt das Körpergewicht zu.“
Weil es aber nicht jeder auf seine Nudeln, das Brot und viele andere Kohlenhydrate verzichten möchte oder kann, muss die Überschüssige Energie durch Sport verbrannt werden. Demnach ist ganz klar: „Wer keine Lust auf Sport hat, kann nicht so viel Kohlenhydrate essen, ohne dass sich die Energie am Hintern oder Bauch ansetzt.“

BEISPIEL: Eine Frau mit 70kg und Büroalltag müsste für einen Teller Pasta oder eine ausgedehnte Brotzeit ca. 2 Stunden mit mittlerem Widerstand Rad fahren oder ca. 1,5 Stunden joggen (dies sind Schätzwerte, da es sehr unterschiedlich ist von Körper und den Widerständen des Sports)
Wie oft essen Sie Nudeln, Brot oder eine gute Portion Reis? Wie viel Runden müssen Sie mit dem Rad fahren?
Die meisten essen so viele Kohlenhydrate, dass selbst Hochleistungssportler sehr gut versorgt wären mit der Menge an Energie.

Wie viel der Körper braucht und was für den Menschen gesund ist, ist sehr individuell verschieden.

Mehr zu dem Thema in den nächsten Tagen: „LEERE Energie“

Muskeln machen mich gesund

Noch vor ein paar Hundert Jahren ist der Mensch pro Tag ca 30- 60 km zu Fuß gegangen, heute sind es im Durchschnitt gerade mal 800 Meter. Es gibt viele Faktoren für diesen Wandel, jedoch am größten ist wohl die Faulheit des Menschen. Ohne sie wäre die Technik nicht da wo sie jetzt steht. Trotzdem leidet unser Körper, der für Bewegung ausgelegt ist und nicht zum Sitzen, unter der geringkomplimenten Aktivität.

Ich bin täglich in Bewegung. Aber erst das Üben mit meiner Trainerin hat meine Oberarme wieder fest werden lassen und meine Kraft wird immer mehr, sodass ich auch weiterhin ohne Rückenzwicken oder Atemnot mit meinen Enkeln auf die Berge gehen kann.

Langes Sitzen oder kurze Strecken gehen gehören zum Alltag des durschnittlichen „Industrieland- Bewohners“. Aber auch bei den Menschen, die schwerere Arbeit verrichten oder täglich ihren Garten pflegen, passt sich die Muskulatur an die täglichen „Herausforderungen“ an. Bewegungsmangel, Einseitigkeit und/oder eingeschränkte Beweglichkeit sind die Folge.
Ab dem 30. Lebensjahr verliert der Mensch pro Jahr ca. 1 kg Muskelmasse (das ist sehr viel, wenn man bedenkt, dass wir immer älter werden), wenn nicht aktiv entgegengewirkt wird. Dazu werden angemessene Belastungen und Widerstände benötigt, die die Muskel (das Herz ist im übrigen auch ein Muskel) je nach Alter angepasst fordern. Nur wenn ein Muskel gereizt bzw. mehr als die alltäglichen Belastungen gefordert wird, kann es zur Stärkung, Verbesserung und Erhalt der Kraft kommen.
Joggen, Walken, Radfahren und andere Ausdauertätigkeiten sind gesund fürs Herz und sollten regelmäßig durchgeführt werden. Jedoch reicht dies meist nicht aus, um die Muskulatur wirklich zu reizen.
Übung2Hierfür bedarf es ein paar größeren Widerständen, die gezielt angewendet auch keinen Schaden anrichten. Krafttraining mit dem eigenen Körper oder auch mit Gewichten ist empfehlenswert. Hier reichen auch schon ca. 2 Einheiten in der Woche um den Muskelstand zu halten bzw. zu verbessern.

Was bewirkt gestärkte Muskulatur?

  • gesunde aufrechte Körperhaltung
  • Prävention von Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie weiterer Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, etc.)
  • erhöhter Grundumsatz (Muskeln verbrauchen auch in Ruhe Kalorien und regen den Stoffwechsel an)
  • verbessert Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gleichgewicht
  • Krafttraining schüttet spezielle Hormone aus, die den Stoffwechsel positiv beeinflussen, gesund halten und „glücklich“ stimmen
  • und formt die Figur

Für eine korrekte Ausführung und effektives Training sollten Sie einen Fachmann/ -frau zu Rate ziehen. Es ist wichtig alle Faktoren (Gesundheitszustand, Alter, Belastbarkeit usw.) bei einem Gesundheits-Training zu beachten.

Wagen Sie den Schritt und bewegen Sie Sich mehr und richtig – Es macht Spaß 🙂

Landi Wilke