3 Wege zur Stressbalance

Wie Widerstandsfähig bist Du wirklich?
In besonderen Zeiten wie 2020/21 ist das Thema Resilienz mehr und mehr in der Vordergrund gerutscht und auch ich bin an meine Grenzen gestoßen!

Doch warum kann der/die Eine besser mit Stress umgehen und andere weniger?
Wie resilient bist Du wirklich?
Bist Du auf allen Ebenen trainiert für die Krise, die Herausforderungen (geistiger und körperlicher Natur)?
Bist Du widerstandsfähig genug, um Deine Gesundheit auch in „harten“ Zeit zu schützen oder sogar zu stärken?

Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt,
muss eines Tage sehr viel Zeit für die Krankheit opfern!

Sebastian Kneipp

Ich möchte Dir 3 effektive UND SUPER EINFACHE Methoden zeigen, wie ich meine Widerstandskraft trainiere und meinem Körper nach Stressphasen herunter fahre!

UND JA, für mich ist jeglicher Stress eine Belastung für Körper und Geist, die es gilt auszugleichen. Es geht nicht um positiven oder negativen Stress, sondern um einen Reiz, einen Faktor der unser System hoch fährt und sogar in Alarmbereitschaft versetzt!
Diese Spannung… also wenn wir unter Strom stehen … braucht einen Gegenpol!
Wie alles im Leben!

Resilienz ist aber nicht einfach Stressreduktion, sondern viel viel mehr!
Es ist eher wie unsere geistiges Immunsystem, welches unsere Gesundheit auf mentaler Ebene schützt.

Durch stärken unsere Widerstandskraft und den Umgabang mit Veränderungen, Herausforderungen oder Stress halten wir nicht nur unseren Geist beweglich, sondern auch unseren Körper gesund.

Stress macht krank! Denn es ist ein Sprint-Notfallprogramm und kein Marathon! Wenn Stress chronisch wird, also zum täglichen Marathon, dann leiden viele körperlichen und geistigen Faktoren … bis wir später viel Zeit für die Wiederherstellung der Gesundheit bereitstellen müssen.

Handeln wir lieber JETZT

Die 7 Kräfte der Resilienz

NÖTIGE GRUNDHALTUNG

  1. Akzeptanz – auf der einen Seite zu erkennen und zu akzeptieren, was wir wirklich nicht ändern können (Äußere Umstände) und auf der anderen Seite uns selbst mit Ecken, Kanten und Fehlern anzunehmen.
  2. realistischer Optimismus – ist die Fähigkeit Chancen zu erkennen und eine gesunde Balance zwischen Positiv- und Negativfokus zu erhalten. Es ist weder die rosa Brille noch die andauernde Regenwolke über unserem Kopf!
  3. Soziale Bindung & Kommunikation – bezieht sich auf eine gute Beziehung und den Kontakt zu uns selbst, zu anderen Menschen im Umfeld oder Strukturen, wo wir das Grundbedürfnis nach Kontakt, Nähe und Austausch erfüllen
  4. Lösungsorientiert – ist eine klare Ausrichtung auf Ziele und die Fähigkeit aus der „Opferrolle“ heraus zu treten und die Dinge in die Hand zu nehmen, Lösungen zu suchen, statt sich mit den Problemen im Kreis zu drehen!

    NÖTIGE FÄHIGKEITEN
  5. Selbstwahrnehmung – ist der stetige Prozess der Achtsamkeit und schärfen unsrer Sinne, ganz besonders für die eigene Wahrnehmung. Wir stärken somit die Beziehung zu uns selbst und dem eigenen Körper, um Signale besser zu verstehen und direkt reagieren zu können.
  6. Selbstführsorge – bezieht sich auf die Zeit, Hingabe und Wertschätzung für die eigenen Ressourcen … unseren Körper, unser einzigartiges Leben und die körperliche, geistige sowie seelische Gesundheit.
  7. Selbstwirksamkeit & Verantwortung – bedeutet sich bewusst zu sein, dass jede Handlung Auswirkungen hat (auf uns, andere oder die Natur) und wir selbst die Verantwortung für unser Leben, Handeln, Denken … haben. Zudem ist es der Glaube und das Bewusstsein, selbst aktiv zu sein, Situationen zu verbessern oder zu ändern und die Wahl zu haben!

All diese Säulen lohnen sich zu trainieren und zu stärken, daher 3 praktische Beispiele, die Du sofort umsetzen kannst.

3 effektive Methoden zur Stress-Balance

Journaling – die schriftliche Reise zu sich selbst

Handschriftlich das Leben, die Ziele und Werte festhalten, hat viel mehr Kraft, als nur darüber nachzudenken oder in einer App Daten zu erfassen. Die handschriftlichen Worte auf Papier schaffen wesentlich mehr Klarheit, Bewusstsein und auch Verbindlichkeit.
Zum Start bietet es sich an ein geführtes Journal zu kaufen (zB. von Klarheit) oder einfach mit einem leeren Notizbuch und 3 Frage am Morgen zu starten:
3 W’s
Wie geht es mir heute? Ganz ehrlich/ wirklich in der Tiefe! Geistig, körperlich & seelisch.
Warum geht es mir so? Ohne Bewertung, einfach neutral betrachten!
Was kann ich konkret heute für mich und meine Gesundheit/ Energie/ Wohlbefinden/ Freude … tun?

Wenn wir hier tiefer einsteigen, haben wir ein wertvolles Tool, um die Grundhaltungen der Resilienz bewusst zu stärken … ich tue dies durch verschiedene Fragen, die ich mir selbst stelle.
(Willst Du mehr dazu erfahren, wie ich all diese Bausteine umsetze? Dann schreib mir eine Mail, denn bald kommt ein neuer Kurs, der all das enthält)

Schlaf

Ich schlafe gern, denn es ist so wunderbar einfach. Hinlegen und auftanken bitte! Doch so einfach ist das nicht, wenn man unter Stress steht… das kenn ich sehr gut.
Die Gedanken fahren noch Karussell, man dreht sich hin und her oder wacht einfach mitten in der Nacht auf … geht vielleicht durch zu viel Arbeit später in’s Bett und steht früher auf als man erholt ist!
Und dann kommen noch überholte Überzeugungen wie: „Schlafen kann ich, wenn ich tot bin!“ oder „Wer schläft, verpasst das Leben!“

Schlaf ist unser zentrales Regenerationstool und beeinflusst maßgeblich unsere Leistungskraft, Widerstandskraft und Stress.
Wer schlecht oder zu wenig schläft ist nicht er/ sie selbst!

Sorge für erholsamen (also qualitativ hochwertigen) und ausreichend Schlaf in der Nacht!
Ein Erwachsener braucht unter normalen Umständen 7-8 Stunden Schlaf … jede Nacht!!! Wer viel Stress hat, Sport treibt oder andere Herausforderungen meistert, braucht mehr. (Ich bin so richtig erholt, wenn ich 9 Stunden schlaf habe.)

Aber nicht nur die Quantität entscheidet, sondern ganz wichtig ist auch die Qualität, denn in jeder unterschiedlichen Schlafphase die wir mehrmals in der Nacht durchlaufen, werden andere Bereiche regeneriert und verarbeitet.

Gute Nacht Regeln:

  • kein Koffein nach 13 Uhr
  • Versorge den Körper über den Tag mit ausreichend frischem Wasser (1,5-2 Liter)
  • keine schwere große Mahlzeit am Abend bzw. 2 Stunde vor dem Zubettgehen
  • Blaulicht (PC, Handy, TV und helles Kunstlicht) 1-2 Stunden vor dem Zubettgehen meiden und offline gehen
  • Elektrosmog aus dem Schlafzimmer verbannen (Kein elektronischen Geräte, Handy und Co im Schlafzimmer)
  • Schlafzimmer verdunkeln
  • Sorge für die optimale Schlaftemperatur zwischen 16-19°C
  • Gehe es die 1-2 Stunden vorher entspannt an, lass den Körper aktiv herunter fahren evtl. mit schönen Abendroutinen wie: Dankbarkeitstagebuch, Meditation, entspannter Musik, Rotlichtlampe, Basen-Bad …

Bewusst atmen

Die Atmung ist die direkte Verbindung zu unserem Nervensystem, Fasziensystem und allen Organsystemen. Mit unserem Atem beeinflussen wir (negativ oder positiv … bewusst oder unbewusst) alle Systeme und wer schlau ist, nutzt dieses so einfache Tool, für seine Gesundheit, Stressbalance und Resilienz.

Wir atmen meist zu flach und zu schnell, geben uns selbst wenig Raum und erhöhen mit jedem Atemzug evtl. unseren Stresspegel! … ganz unbewusst!
Doch der Atem läuft nicht nur völlig unwillkürlich! Wir können unseren Atem steuern und das bewusste Atmen trainieren!

Hier lohnt es sich Zeit für verschiedene Atemtechniken zu nehmen und Atmen neu zu erlernen UND bewusst zum Stressabbau zu nutzen.

Eine schöne Übung für jeden Tag:

21 entspannte Atemzüge

Setze Dich entspannt hin, lehne Dich evtl. zurück, lass die Schultern und Arme locker und löse möglichst den Körper von Spannung.
Dann nimm 21 Atemzüge (Ein und aus = 1 Atemzug)
_ Der EINATEM ist ein kleines Stück tiefer als gewöhnlich und es fühlt sich zuerst locker der Bauch, dann hebt sich sanft das Brustbein mit dem EINATEM
_ halte den Atem für 1-4 Sekunden _
_ Mit dem AUSATEM lasse die Luft ganz sanft und entspannt einfach heraus (kein pusten, schnaufen oder große Geräusche) … bis fast keine Luft mehr da ist
_ halte den Atem für 1-4 Sekunden
_ und nun immer so weiter _ zähle bis 21
Wenn Du dich verzählst, weil die Gedanken abgedriftet sind, fängst Du wieder von vorne an, bis Du 21 geschafft hast.

Genieße nach den 21 Atemzügen, die Veränderung im Körper … nimm es bewusst wahr, was sich ändert und wie es sich anfühlt.

Schreibe mir gerne ein Kommentar, wie es Dir dabei ergangen ist.

Du willst mehr für Deine Resilienz tun?
Brauchst Du einen Plan und Anleitung?

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Der Workshop mit 8 Präsenzterminen (auch virtuell möglich)
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_ für Klarheit _ Energie _ & mehr Gelassenheit

Wir üben jede Woche mit einfachen Bewegungen, Atemübungen, kleinen Meditationen und Mental-Hygiene an unserer Stressresistenz.

MEHR INFO

Schreibe mir direkt eine Email, wenn Du mehr zu dem Thema erfahren willst.

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schönen entspannten Tag

Landi